Red Bull F-Schacht
Der Red Bull F-Schacht saugt gegenüber dem McLaren F-Schacht aus keinem Schnorchel, der Red Bull F-Schacht bekommt seine Luft von anderen Quellen. Allerdings kommt der F-Schacht bei Red Bull nicht auf jeder Strecke zum Einsatz, in Monaco und Ungarn verzichteten die Bullen auf den F-Schacht.
Der Red Bull F-Schacht ist nur ein weiteres Teil an Adrian Newey’s Meisterwerk – RB6. Neben dem spät integrierten aber gut funktionierenden Doppel-Diffusor letztes Jahr, dem angeblasenem Diffusor dieses Jahr und dem neuen “sehr” flexiblen Frontflügel ist der F-Schacht nur ein weiteres Teil des wohl stärksten Formel 1 Rennwagen 2011.
Funktion
Da das Chassis während der Saison nicht geändert werden darf, hat der RB6 keinen Schnorchel auf der Nase wie der McLaren, allerdings wird auch hier Fahrtwind in das Monocoque befördert um den Fahrer zu kühlen. Der Fahrer kann diese Öffnung mit dem linken Handrücken schließen und den Luftstrom durch einen Luftschacht über die Haifischflosse an den Heckflügel weiterleiten, der Fahrtwind wird hierbei verwirbelt und der vorhandene Anpressdruck auf dem Heckflügel verringert sich.
Der Einsatz des F-Schacht bewirkt also für einen Strömungsabriss auf dem Heckflügel, somit steht den Fahrern eine bessere Beschleunigung und eine höhere Geschwindigkeit zur Verfügung. Sofern der F-Schacht nicht betätigt wird entsteht kein Strömungsabriss am Heckflügel des Red Bull, die Luft wird dann wie vorgesehen den Fahrer kühlen.
auch mal ohne
Red Bull verzichtete bislang bereits in Monaco und in Ungarn auf Ihren F-Schacht, Red Bull ist offensichtlich der Ansicht das der F-Schacht auf Kurvenreichen Strecken nicht soviel gewinnt wie er kostet. Durch den Red Bull F-Schacht scheinen Sie wohl etwas Abtrieb zu verlieren, bei dem RB6 sollte allerdings etwas weniger Abtrieb nichts ausmachen. Da macht ihnen nämlich keiner etwas vor.
Der Red Bull F-Schacht ist selbstverständlich eine Kopie des McLaren F-Schachts, auch wenn der Lufteinlass beim Red Bull nicht so auffällig auf der Nase angebracht ist, ist die Funktion und Nutzung komplett gleich. McLaren Mercedes war hier der Vorreiter und alle anderen Teams müssen nachziehen, sollten Sie eine Chance auf den langen Geraden gegen McLaren haben wollen. Denn der F-Schacht von McLaren funktioniert bei jedem Rennen.
Vorteile
Die Vorteile des Red Bull F-Schacht liegen auf der Hand, zum einen wird durch den Strömungsabriss der Abtrieb auf dem Heckflügel minimiert, wodurch eine höhere Geschwindigkeit erzielt wird. Zum anderen profitiert dabei auch die Beschleunigung während der Nutzung. Zudem lässt der Red Bull F-Schacht ein aggressiveres Fahrzeug Setup zu, hierbei kann der Heckflügel und der Frontflügel steiler gestellt werden, den Verlust in der Geschwindigkeit macht der F-Schacht dann wieder weg. Der Red Bull F-Schacht kann in gewisser Weise sogar Abtrieb erzeugen und nicht nur zerstören.
Nachteile
Der riesige Nachteil oder besser das große Fragezeichen hinter dem F-Schacht sind die Kosten. McLaren Mercedes präsentiert ein neues System zu Saisonbeginn, darauf wird es für 2011 verboten und trotzdem stecken fast alle Teams Ressourcen in die Entwicklung und Integration des F-Schacht. Der F-Schacht bleibt in der Formel 1 eine Ein-Jahres Fliege, für manche Teams weitaus weniger.
Der verminderte Abtrieb kann allerdings auch Gefahren und Risiken beinhalten. Von einem Nutzen des F-Schacht in Kurven ist generell abzusehen, sollte es zu einer versehentlichen Betätigung kommen, kann dies schlimme Folgen haben. Bei einem Abtrieb Verlust in schnellen Kurven ist ein Abflug vorprogrammiert.
Fazit
Der Red Bull F-Schacht bleibt ein kleines Detail des Gesamtproduktes RB6, welcher dieses Jahr vielleicht noch überlegener ist, als der Brawn GP es letztes Jahr war. McLaren Mercedes scheint zudem mehr aus dem F-Schacht herauszuholen, vielleicht trügt dieser Schein auch nur da der F-Schacht im Hause Red Bull um einiges mehr Abtrieb vorfindet als bei den anderen F-Schacht Nutzern.





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McLaren fixiert sich im Wettrusten der Top-Teams zu sehr auf die angeblichen Flatterflugel von Red Bull. ..Hamilton zitiert dabei Geschaftsfuhrer Jonathan Neale der vor dem Rennen in Singapur groBe Fortschritte bei lobte In Budapest hatten wir auf einer ahnlichen Strecke noch 1 7 Sekunden Ruckstand auf die Red Bull.
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